Im Sommer
monatlich ein Gottesdienst im Freien

Es gibt viele gute Gründe, möglichst oft an die frische Luft zu gehen. Gegenwärtig kommt ein weiterer hinzu: die Ansteckungsgefahr ist unter freiem Himmel deutlich geringer als in geschlossenen Räumen. Aber auch sonst ist es ja nicht verkehrt, sich nicht nur im eigenen Schneckenhaus zu verkriechen, die allzu vertrauten Pfade auch mal zu verlassen, gelegentlich mal was Neues zu probieren, einen Blick über den eigenen Tellerrand hinaus zu tun … und den Himmel (in seiner doppelten Bedeutung!) nicht aus dem Blick zu verlieren.

So haben die Pastorinnen und Pastoren der St.-Magnus-Kichengemeinde gemeinsam beschlossen, während des kommenden Sommers einmal monatlich den Kirchraum zu verlassen, zu unterschiedlichen Orten in Esens zu gehen und den Gottesdienst dort zu feiern.

Erster Gottesdienst war am Sonntag, den 14. Juni.

Um 10.00 Uhr, also zur gewohnten Zeit, begann der der 1. Gottesdienst dieser Reihe auf dem Platz hinter dem Gemeindehaus, d.h. vor dem „Haus der Begegnung“. Die inhaltliche Gestaltung lag in der Verantwortung von Pastor Gernot Harke. Musikalisch wurde er von Frau Drengemann-Steudtner und der Sängerin Katja Uhlenkort begleitet, die beide ganz wesentlich zu der schönen Atmosphäre an diesem Morgen beitrugen!
Darüber hinaus sorgten die Mitarbeiter der Firma „EVERS PA Veranstaltungstechnik“ dafür, dass „der Ton stimmte“ und alle Alles gut hören konnten.

Etwa 40 Besucherinnen und Besucher hatten sich auf dem Platz verteilt. Einige nutzen die Klappstühle, von denen Küster Jens Kleen ein paar bereit gestellt hatte. Andere hatten sich die Sitzgelegenheit selbst mitgebracht. Einige fanden ihren Platz auf einer der Bänke oder der Mauer vor dem bisherigen Jugendtreff – und von dem einen oder anderen wurde der Gottesdienst auch stehend verfolgt.

Spannend blieb bis kurz vor Beginn die Frage, ob das Wetter mitspielen würde – aber das tat es. Und so konnte Pastor Harke am Ende des Gotttesdienstes nach knapp 40 Minuten, unter fröhlichem Gelächter der Besucherinnen und Besucher, verkünden: „Es ist trocken geblieben!“
Die Bilder, noch vor dem Gottesdienst aufgenommen, vermitteln einen kleinen Eindruck. Am Ende waren übrigens alle Klappstühle besetzt – und nicht nur die …

Sicherheit geht vor!

Auch bei diesen „Gottesdiensten unter freiem Himmel“ gelten natürlich die entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen. Die Besucherinnen und Besucher werden beim Ankommen wie beim Verlassen des Platzes gebeten, einen „Mund-Nasen-Schutz“ zu tragen, der während des Gottesdienstes abgesetzt werden kann, sofern der Sicherheitsabstand von ca. 2m gewahrt werden kann. Einer Empfehlung der Landeskirche folgend werden die Anwesenden auf freiwilliger Basis gebeten, ihre Kontaktdaten zu hinterlassen. Diese werden selbstverständlich vertraulich behandelt und, sofern es keine Hinweise auf eine Ansteckung gibt, nach 4-6 Wochen ungelesen vernichtet. Eine Möglichkeit zur Handdesinfektion wird gegeben sein.

Auf Gesang wird auch bei diesen Gottesdiensten verzichtet.

Bitte Sitzgelegenheit bei Bedarf selber mitbringen!

Wichtig ist außerdem, dass die Kirchengemeinde nur wenige Bänke oder Stühle zur Verfügung stellt. Die Gottesdienste sollen auf keinen Fall länger als 40 Minuten dauern, eher noch kürzer sein. Wer nicht so lange stehen möchte oder kann, wird gebeten, sich selbst eine Sitzgelegenheit mitzubringen.

Folgende Termine sind in diesem Jahr noch geplant:

1)
Sonntag, den 12. Juli, 10.00 Uhr, Pastor T. Arens
(voraussichtlich: Schützenplatz)

2)
FREITAG, 21. August, 19.00 Uhr („Treffpunkt K“), Superintendentin E. Hadem
(geplant: Im Burggrund 6 – Grundstück neben dem Haus der Superintendentin)

3)
Möglicherweise wird auch am Sonntag, den 27. September, zum Gedenken an den Bombenabwurf ein Gottesdienst auf dem Platz vor dem „Haus der Begegnung“ gefeiert.

zum Ablauf:

* geplant ist, die Gottesdienste in einem zeitlich überschaubaren Rahmen zu halten (zwischen 25 und 40 Minuten)

* die Kirchengemeinde stellt KEINE Stühle oder Bänke bereit!
Bitte stellen Sie sich darauf ein zu stehen, oder bringen Sie sich selbst eine Sitzgelegenheit mit!

* die Teilnehmenden werden gebeten, auf den Sicherheitsabstand zu achten!

* wo dies nicht möglich ist, ist eine Mund-Nase-Abdeckung („Maske“) zu tragen

* es wird eine professionell betreute Verstärker-Anlage aufgebaut, damit alles, was gesagt oder musikalisch dargeboten wird, möglichst gut verständlich ist


(Quellennachweis Beitragsbild:
Bild: Christian Schmitt
In: Pfarrbriefservice.de)