– Dank an Detlef Kiesè, gute Wünsche für seinen Nachfolger –

Nach mehr als 37 Jahren hat der Mitbegründer des Esenser Turmmuseums, Detlef Kiesè, nun den Vorsitz in neue Hände gelegt. Frank Brüling löst ihn in diesem Amt ab.

Im Gottesdienst am Sonntag, den 12. Januar, wurde dieses wichtige Ereignis und vor allem die beeindruckende Leistung des bisherigen Vorsitzenden gewürdigt. Im Namen des Kirchenvorstandes sprach Pastor Thomas Arens ihm und dem gesamten Team ganz herzlichen Dank für ihren ehrenamtlichen Einsatz aus.

Und selbstverständlich wurde auch Frank Brüling als Nachfolger entsprechend begrüßt und mit vielen guten Wünschen für sein neues Amt bedacht.

Unser Bild zeigt (v.l.n.r.):
Detlef Kiesè, Fred Weyerts, Frank Brüling, Rolf Krüger, Heinrike Kempken, Jens Kleen sowie Pastor Thomas Arens
während des Gottesdienstes im Großen Saal des Gemeindehauses.

Die zahlreichen Gottesdienstbesucher und -besucherinnen erhielten zudem einen tieferen Einblick in die Geschichte, die Arbeit und die aktuellen Pläne des Turmmuseums. Detlef Kiesè ließ sie teilhaben an seinen Erinnerungen an die Gründung und die folgenden Entwicklungen. U.a. schilderte er sehr ausführlich und anschaulich, wie er und seine Mitstreiter damals den Leichenwagen, der heute noch im Eingangsbereich des Turmes die Gäste begrüßt, durch die Stadt geschoben wurde, was für entsprechendes Aufsehen sorgte. Damals habe er sich kaum vorstellen können, dass das Museum so lange bestehen würde.

Anschließend berichtete Fred Weyerts, der u.a. für die Koordinierung der Dienste zuständig und vielen durch seine launigen Führungen mit „Spinne Bertha“ und „Ratte Rudi“ bekannt ist, die aktuelle Arbeit vor. Diese besteht neben den regelmäßigen Öffnungszeiten nicht zuletzt in vielen Aktionen, z.B. Ausstellungen, und Sonderführungen, u.a. für Schulklassen oder auch Gruppen, die Station in der Jugendherberge machen.

Frank Brüling schließlich wagte einen Blick in die Zukunft, die eine engere Kooperation mit den übrigen Museen vor Ort bringen könnte. Er machte auch deutlich, wie froh und dankbar er ist, sich auch zukünftig auf die Unterstützung seines Vorgängers und des bewährten Teams verlassen zu können.

Bei der Teetafel im Anschluss an den Gottesdienst wurde dann die Möglichkeit zum lebendigen Austausch untereinander und nicht zuletzt mit den Mitgliedern des Turmmuseums reichlich genutzt.

(Text und Bild: G. Harke)