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Bildergalerie Gemeindeleben

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Dem Kern der Reformation auf der Spur

REFORMATION – Frauen aus Esens und Carolinensiel gestalten Gottesdienst

ESENS/CAROLINENSIEL. (UIS) Elf Frauen verschiedener Konfessionen gestalten am kommenden Sonntag, 22. Oktober, um 10 Uhr im evangelischen Gemeindehaus der St.-Magnus-Kirchengemeinde Esens am Kirchplatz den Gottesdienst zum diesjährigen Frauensonntag. In diesem Jahr wurde der Frauensonntag – zu dem ausdrücklich auch Männer eingeladen sind – von einem elf-köpfigen ökumenischen Team aus Esens und Carolinensiel sowie der Berdumer Gitarrengruppe Saitensprung, die den Gottesdienst musikalisch begleiten wird, vorbereitet.

Im Jahr des 500-jährigen Reformationsjubiläums steht Luthers Entdeckung im Römerbrief, die der Impuls zur Reformation war, im Mittelpunkt. Der Reformator fand dort eine Aussage, die seinen Glauben völlig verwandelte: aufrecht und befreit vor Gott da stehen als Geschenk, ohne es sich erst verdienen zu müssen. Dieses wunderbare Angebot aus dem Römerbrief möchte die Gruppe mit Worten aus der heutigen Zeit, Liedern, Gebeten und Bildern vorstellen. – In Carolinensiel findet der Gottesdienst am 29. Oktober, 10 Uhr, in der Deichkirche statt.

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Jubilate bringt den Himmel näher

HÖRGENUSS – Konzert begeistert die Zuhörer in der Esenser St.-Magnus-Kirche restlos

Gerhard G. Frerichs

30 klare Stimmen verzaubern und begeistern mit wohl abgestimmter Himmelsreise.

ESENS. Was die rund 250 Zuhörer am Sonnabend in der St.-Magnus-Kirche Esens bei dem Konzert „Sonne, Mond und Sterne“ des Chores Ensemble jubilate erleben durften, war Hörgenuss höchster Güte. Die stehenden Ovationen am Ende der beeindruckenden Vorträge waren Ausdruck der Hochachtung für diese künstlerisch hochwertige Gesamtleistung der 30 Sängerinnen und Sänger, die unter der brillanten Leitung von Jan-Bernd Strauß auftraten.

Mit dem traditionellem „Jeden Morgen geht die Sonne auf“ begann das Jahreskonzert des Ensemble jubilate, das im 17. Jahr seiner schon einzigartigen Konzertreihe einen sehr harmonischen Mix an Klassikern und zeitgenössischer Interpretationen mit in die fabelhafte Klangstätte der Esenser St.-Magnus-Kirche gebracht hatte. Leiter Jan-Bernd Strauß verstand es dabei exzellent, die jeweils 15 Frauen- und 15 Männerstimmen auf das Beste aufeinander abzustimmen. Mit „Der Abend“ von Johannes Brahms und dem Klaviersolo vom Mereile Schoch, die den ersten Satz von Beethovens „Mondscheinsonate“ vortug, schloss der erste Abschnitt von „Sonne, Mond und Sterne“, die weltliche Chormusik mit Blick zum Himmel.

Konzert EsensNach „O schöne Nacht“ (Brahms) schloß sich „Guter Mond du gehst so stille“ an, das in drei recht variabel vorgetragenen Strophen sehr zu gefallen wusste. Nicht minder die von Daniel Elder komponierte Weise „Ballade to the Moon“, der Pianist Klaus Preißer mit Claude Debussys „Clair de Lune“ zum Abschluss des zweiten Teils die Krone aufsetzte.

Und dennoch war noch eine Steigerung möglich: Mit „Stehn zwei Stern am hohen Himmel“ (von Helmut Barbe), Daniel Elders „Twinkle, twinkle, little star“ sowie die ausschließlich vom Männerchor vorgetragene „An die Nacht“ von Franz Schubert, bewies das Ensemble jubilate, über welche große Anzahl ausgebildeter Stimmen der Chor verfügt. Durch den Einsatz von mit Wasser gefüllten Gläsern, die mit den Fingerkuppen umkreist sphärische Klänge erzeugten, stellte der Chor einmal mehr seine Experimentierfreudigkeit unter Beweis. „Stars“ hieß das erst vor 40 Jahren entstandene Werk, das dem Chor ohne Fehl und Tadel gelang. Nachdem Mereile Schoch noch einmal am Klavier Platz nahm, um das „Wiegenlied“ von Frédéric Chopin zu intonisieren, ging es für Jan-Bernd Strauß und dem Ensemble jubilate mit dem „Nachtlied“ von Max Reger und „Lullaby“ von Daniel Elder in die Schlussgerade des von der Sparkasse LeerWittmund unterstützten Konzerts.

Ein restlos begeistertes Publikum riss es von den Kirchenbänken und ein nicht enden wollender Applaus prasselte als verdienter Dank auf die Sängerinnen und Sänger nebst Pianisten und dem Dirigenten nieder. Erst nach der geforderten „Zugabe“ entließen die Zuhörer die Darbieter, in der Hoffnung, auf ein baldiges Wiederhören an identischer Wirkungsstätte.

 

Empfang für Martina und Gernot Harke

Das Erntedankfest wurde genutzt, das Pastorenehepaar Martina und Gernot Franke als Inhaber der zweiten Pfarrstelle im Festgottesdienst herzlich zu begrüßen. Der Gottesdienst wurde gestaltet von Superintendentin Angela Grimm, Pastor Thomas Harke  und der Kantorei. Auch die Mitglieder der Kirchenvorstände von Esens und Fulkum waren zugegen und brachten ihre Freude zum Ausdruck, dass das Team der hauptamtlichen nach dem Beginn des Ruhestandes für Pastor Bernd Reinecke Ende August einen Monat später schon wieder komplettiert werden konnte. Bürgermeisterin Karin Emken begrüßte das Pastorenehepaar Harke ebenfalls.

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Martina und Gernot Harke mit Superintendentin Angela Grimm und einigen Kollegen, unter ihnen auch Pastorin Ute Eberbach von der Ev.-freikirchlichen Gemeinde der Baptisten, und Mitglieder der Kirchenvorstände von Esens und Fulkum (Foto: Anneus Buisman)

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Martina und Gernot Harke zeigten sich erfreut über den herzlichen Empfang in ihrer neuen Kirchengemeinde (Foto: Anneus Buisman)

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Pastor Thomas Arens überreichte zur Begrüßung ein Bild (Foto Anneus Buisman)

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Bürgermeisterin Karin Emken sprach als Vertreterin der Stadt Esens ein Grußwort.

Ziehung der Gewinner des Schwanenrätsel

Aus Anlass des Reformationsjubiläums waren in der aktuellen Ausgabe der Blende viele Schwäne – Symbol für Martin Luther – verteilt gewesen. Aufgabe war es, die Zahl der Schwäne zu ermitteln. Von den 99 Teilnehmern, die bis zum 24.09.2017 ihre Gewinnzahl mitgeteilt hatten, waren nur sechs Teilnehmer mit der richtigen Lösungszahl 38. Bei der Ziehung der Gewinner am Erntedankfest im Gottesdienst in Neugaude wurde Heio Lüken als ältester Besucher gewählt, die Gewinner der Preise zu ziehen. Der erste Preis ging an eine Vorkonfirmandin in Dunum, die Gewinner des zweiten und dritten Preises wohnen in Holtgast.

Bürgermeister Jürgen Schröder eilte im Anschluss an die Ziehung ins Büro und stellte für jeden der drei weiteren Teilnehmer an dem Schwanenrätsel mit der richtigen Lösungszahl als Trostpreis eine Chronik von Moorweg zur Verfügung.

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Heio Lüken, 98 Jahre, nach der Ziehung der Gewinner des Schwanenrätsel. Die Gewinner wurden vorgelesen von den anwesenden Konfirmanden Hauke Hinrichs, Elina Schmidt und Marina Dirksen. Bürgermeister Jürgen Schröder stellte die Ortschronik von Moorweg für weitere Gewinner zur Verfügung.

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Martina und Gerhard Harke übernehmen Pfarrstelle

KIRCHE – Am 1. Oktober wird das Pastorenehepaar in einem Gottesdienst in St. Magnus begrüßt

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Neues Pastorenehepaar für Esens: Martina und Gernot Harke treten ihren Dienst in St. Magnus an.

ESENS. (UIS) Sie lieben das Wasser, unternehmen gerne Radtouren, auch deshalb haben sich Martina und Gernot Harke auf die bisher von Pastor Bernd Reinecke versehene Esenser Pfarrstelle beworben. Vor allem aber haben beide Freude an ihrem Beruf und bringen einen Schatz an gesammelten Erfahrungen und Neugier auf die Menschen und die Gemeinde mit.

Am 1. Oktober um 14 Uhr werden sie durch Superintendentin Angela Grimm in einem Gottesdienst in der St.-Magnus-Kirche begrüßt, anschließend gibt es in der Kirche Gelegenheit, sie bei einem kleinen Empfang kennenzulernen.

Ihre bisherige Pfarrstelle hatten beide in Bünde/Westfalen: Martina Harke in der dortigen Philippus-Gemeinde, nachdem sie vorher als Seelsorgerin in einer Reha-Klinik tätig war, Gernot Harke nach Jahren in einer Gemeindepfarrstelle als Berufsschulpastor in Bünde. In Esens werden sie sich die Pfarrstelle teilen, zusätzlich übernimmt er eine halbe Stelle als Berufsschulpastor an der BBS Wittmund.

Beide sind waschechte Westfalen, er aus Minden, hart an der Grenze zu Niedersachsen, sie aus Münster. Während des Studiums kreuzten sich ihre Wege, seit fast 30 Jahren sind sie verheiratet, die beiden Kinder längst aus dem Haus. In Esens wird es „Neuland“ für sie sein, sich eine gemeinsame Pfarrstelle zu teilen. Aber auch schon zuvor haben sie viele Gottesdienste und Veranstaltungen gemeinsam gestaltet, organisiert und durchgeführt, sodass sie sich freuen, dieses „Neuland“ zu betreten. Weil die Lebendigkeit, die Vielfalt und die Buntheit einer Kirchengemeinde nicht allein an dem hauptamtlichen Bodenpersonal liegt, sondern vor allem an Menschen, die sich mit ihren Ideen, mit ihrer Energie, mit ihren Besonderheiten einbringen, hoffen sie auf die Begegnung mit Vielen in Esens.

Wie manche Kolleginnen und Kollegen teilen beide die Vorliebe für Krimis und gehen gerne ins Kino. Längere Zeit hat er als Schlagzeuger in einer Rock- und Blues-Band gespielt, in der er auch für den Gesang zuständig war. Beide mögen Kleinkunst und Musik und sind damit in Esens, einer Stadt mit einem ansehnlichen Angebot auf diesem Gebiet, gut aufgehoben.

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Verabschiedung Bernd Reinecke

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Veröffentlichung des Anzeigers für Harlingerland am 05. August 2017:

Abschied von Bernd Reinecke

Ein Begrüßungsfest

zum Thema „Ohne uns geht gar nichts“ haben die Erzieherinnen des Kindergartens Neugaude zusammen mit den Eltern und Pastor Diedrich Neemann für den 1. September 2017 vorbereitet. In diesem Zusammenhang ist als Vorlage für ein Puzzle ein Gruppenbild mit allen Kindern und den Mitarbeterinnen des Kindergartens entstanden.

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Veröffentlichung des Anzeigers für Harlingerland am 29. August 2017:

 

Messiah 2

Messiah 1