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Turmmuseum

– Hören Sie das Ticken des alten Turm-Uhrwerks von 1873
– Erfahren Sie Näheres über den Esenser Gesangbuchstreit
– Werfen Sie einen Blick ins Innere der Kirchenorgel
– Berühren Sie einen tonnenschweren Glockenklöppel

…und zum Schluss ein toller Blick über die Bärenstadt

 

Im ersten Turmgeschoss wird die Baugeschichte des heutigen Bauwerkes erläutert und die Materialien des Kirchenbaus in Ostfriesland präsentiert.

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Das originale Uhrwerk aus dem Jahr 1873 ist noch funktionsfähig, aber treibt heute nicht mehr die Kirchturmuhren an.

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Das zweite Turmgeschoss erklärt das Inventar der heutigen Kirche, das in weiten Teilen aus der Vorgängerkirche übernommen wurde.
Die Rückseite der Orgel des Esenser Orgelbaumeister Rohlfs, die im Jahr 1860 fertiggestellt wurde, ist von hier aus sichtbar.
In Vitrinen werden wechselnde Sonderausstellungen des Turm-Museums gezeigt.

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Schließlich gelangt man in das Glockengeschoss, in dem vier Glocken noch heute ihren Dienst versehen und tagsüber zu jeder vollen Stunde hören und erleben lassen, was die Stunde schlägt. Die große St. Magnus-Glocke stammt noch aus der Vorgängerkirche und wurde im Jahr 1728 gegossen.

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113 Treppenstufen sind insgesamt zu überwinden, bis man durch Klappen in den Schall-Luken einen weiten Blick über das Harlingerland nach Süden, Osten und Norden werfen kann. Bei klarer Sicht reicht der Blick bis auf die dem Harlingerland vorgelagerten Inseln Langeoog und Spiekeroog.

Das Turmmuseum wurde 1982 von einer Gruppe junger Menschen unter der Federführung von Detlef Kiesé aufgebaut. Es wird bis heute von Ehrenamtlichen betreut.

Öffnungszeiten:
Dienstag 15 bis 17 Uhr
Donnerstag 15 bis 17 Uhr
Sonntag 11 bis 12 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Mehr unter www.turmmuseum-esens.de